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PRESSEINFORMATIONHistorikerkommission übergibt Zwangsarbeiterberichte Die Historikerkommission hat heute Berichte zu Zwangsarbeit Bundeskanzler Viktor Klima, Vizekanzler Wolfgang Schüssel, dem Präsidenten des Nationalrates Heinz Fischer und der Präsidentin des Bundesrates Anna Elisabeth Haselbach übergeben. Vereinbarungsgemäß werden diese Berichte von der Historikerkommission bis vier Wochen vertraulich behandelt. Sollte die Historikerkommission nicht bereits vorher von den Auftraggebern dazu ermächtigt werden, wird sie die Berichte frühestens am 23. Februar 2000 veröffentlichen. Inhalt des einen Berichts ist die Schätzung der Zahl der im Jahr 2000 überlebenden Personen, die auf dem Gebiet der Republik Österreich zwischen 1939 und 1945 als Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen eingesetzt waren. Die Studie wurde von Mark Spoerer, Volkswirt und Wirtschaftshistoriker an der Universität Hohenheim erstellt. Inhalt des Berichts "Die Zahlenentwicklung der ausländischen Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen auf dem Gebiet der Republik Österreich 1939 - 1945" ist eine detaillierte Zusammenstellung von Zahlen der Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen, die zwischen 1939 und 1945 auf dem Gebiet der Republik Österreich eingesetzt waren. Die Studie wurde von Florian Freund, Historiker und international ausgewiesener Fachmann auf dem Gebiet Zwangsarbeit und Bertrand Perz, Mitglied der Historikerkommission, verfasst. Für weitere Auskünfte: Sekretariat der Historikerkommission, Wien 3, Nottendorfergasse 2 Tel: +43/1/79540-180 od.181, Fax: +43/1/79540-186, hiskom@oesta.gv.at Wien, am 25. Jänner 2000 |
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