Presseinformation
Historikerkommission übergibt Schlussbericht
Die Historikerkommission übergibt heute am 27. Jänner
2003 ihren Schlussbericht an die Auftraggeber, das sind - Bundeskanzler,
Vizekanzlerin, Präsident des Nationalrates, Präsident des Bundesrates.
Vereinbarungsgemäß werden diese Berichte vier Wochen lang vertraulich
behandelt; ihre Veröffentlichung erfolgt voraussichtlich am 24. Februar
2003. Die Historikerkommission legt hiermit auftragsgemäß ihren
Bericht über den gesamten Komplex "Vermögensentzug auf
dem Gebiet der Republik Österreich während der NS-Zeit sowie
Rückstellungen und Entschädigungen (sowie wirtschaftliche und
soziale Leistungen) seit 1945 in Österreich" vor.
In insgesamt 54 Einzelberichten werden die Ergebnisse der Forschungsprojekte
und Gutachten, an denen in 47 Projekten rund 160 Wissenschafter und Wissenschafterinnen
drei Jahre mitgearbeitet haben, dargelegt. Auch diese werden - so weit
sie nicht bereits im Internet verfügbar sind - am 24. Februar veröffentlicht.
Der Schlussbericht ist in zwei große Teile gegliedert, wobei der
erste die verschiedenen Aspekte des Vermögensentzugs entlang der
davon betroffenen Gruppen, allen voran der Jüdinnen und Juden, ebenso
wie entlang der entzogenen Vermögenskategorien behandelt. Der zweite
Teil ist dem Zeitraum nach 1945 gewidmet und stellt historische ebenso
wie juristische Aspekte und den Vollzug der verschiedenen Rückstellungs-
und Entschädigungsmaßnahmen im historischen Kontext dar.
Für weitere Auskünfte: Mag. Eva Blimlinger Sekretariat der
Historikerkommission,
Wien 3, Nottendorfergasse 2 Tel: +43/1/79540-180 od. 181, Fax: +43/1/79540-186,
hiskom@oesta.gv.at
Wien, am 27. Jänner 2003
|